Die Schulen des bfi Wien sind UNESCO-Schule!

Was zeichnet UNESCO-Schulen aus?

Warum UNESCO-Schule?

Die Mitgliedschaft im UNESCO-Schulnetzwerk stellt eine Anerkennung der bisherigen Aktivitäten der Schulen des bfi dar:

Aufgaben und Ziele einer UNESCO-Schule

Die Vorteile einer Mitgliedschaft

UNESCO

UNESCO steht für United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation. Die UNESCO ist eine der 16 rechtlich selbstständigen UN-Sonderorganisationen, welche Bildung, Wissenschaft, Kommunikation, Information und Kultur auf der ganzen Welt fördert.

"Da Kriege im Geist der Menschen entstehen, muss auch der Frieden im Geist der Menschen verankert werden."

Das heißt, der Zweck der UNESCO ist nicht nur die Verbindung von Menschen, sondern auch die Erhaltung von Weltkulturerbe.  Ein weiteres Ziel ist die Förderung der Toleranz und Akzeptanz gegenüber anderen Kulturen, interkulturelles Lernen und Friedenserziehung sowie Umweltbildung.

UNESCO-Schulnetzwerk

Über 7.900 Schulen aller Schultypen in über 175 Ländern der Erde bilden das UNESCO-Schulnetzwerk. Diese so genannten UNESCO-Schulen zeichnen sich dadurch aus, dass sie die Anliegen der UNESCO–Friedenserziehung, Förderung der Demokratie und der Menschenrechte, Umweltbildung, interkulturelles Lernen etc. in ihrer täglichen Arbeit umsetzen. Derzeit sind 67 österreichische Schulen als UNESCO-Schulen anerkannt.

Lernkonzepte

Die UNESCO-Schulen:

Die Schwerpunkte der UNESCO-Schulen

Frieden, Menschenrechte und Demokratie als Bildungsinhalte

Die grundlegenden Werte einer „Kultur des Friedens“ werden aktiv vermittelt und gelebt. Der Schulalltag in UNESCO-Schulen ist geprägt von Mitsprache und Mitverantwortung im Rahmen der Schulgemeinschaft. Das Einüben demokratischer Prinzipien hat einen hohen Stellenwert. Die Berücksichtigung des Gender-Aspektes stellt ebenfalls einen besonderen Schwerpunkt dar. Internationale Tage und Jahre werden im Unterricht berücksichtigt.

Internationalisierung

Zunehmende Globalisierung und Vernetzung machen soziale Werte, Offenheit, Verstehen von fremden Kulturen, Kooperationsfähigkeit und Solidarität immer wichtiger. UNESCO-Schulen fördern interkulturelles Lernen durch verstärkten Fremdsprachenunterricht für eine bessere internationale Verständigung, Schulpartnerschaften auf regionaler und internationaler Ebene, Solidarität mit Opfern von Gewalt und sozialen oder ökologischen Katastrophen und durch aktive Teilnahme an UNESCO-Projekten.

Neues Schulklima

UNESCO-Schulen bemühen sich besonders um eine offene kooperative Atmosphäre im Schulalltag. Dieses Bemühen findet seinen Ausdruck in gemeinsam erarbeiteten Regeln und Strategien für die Lösung von Konflikten im Zusammenleben aller Schulpartner, in der Förderung der Integration von Behinderten sowie in der Einbindung außerschulischer Institutionen.

Neue Medien

Neue Technologien ermöglichen weltweiten Ideen- und Gedankenaustausch. UNESCO-Schulen verwenden diese Technologien als Hilfsmittel im Unterricht (z.B. Internetkontakte zu anderen Schulen). Gleichzeitig erfolgt in den Schulen eine kritische Auseinandersetzung mit den Folgen des rasanten Technologieaufschwungs, indem Medienerziehung als Bildungsinhalt verstärkt berücksichtigt wird.

Welterbe und Umweltschutz

Die Erhaltung einer intakten Umwelt und der Schutz von Natur- und Kulturgütern sind wichtige Anliegen der UNESCO. UNESCO-Schulen engagieren sich in diesem Sinne aktiv in ihrer unmittelbaren Umgebung. Sie tragen zur Förderung des ökologischen Bewusstseins bei und erarbeiten oder beteiligen sich an Projekten zum Natur- und Kulturerbe auf nationaler und internationaler Ebene.

http://www.unesco-schulen.at/