Wege des Wissens
Forschung im Naturhistorischen Museum Wien
Am 15. Februar 2011 eröffnete Bundesministerin Dr.in Claudia Schmied die Sonderausstellung "Wege des Wissens – Forschung am Naturhistorischen Museum".
An diesem Abend wurden 12 Infosäulen vorgestellt, die im kommenden Ausstellungsjahr einen spannenden forschungspfad durchs nhm bilden werden. Sechs Säulen gehen auf das "Bildungskonto" der 3bK.






Die Projektgruppen
In der Woche vom 4. bis 8. Oktober 2010 nahm der Jahrgang 3bK im Rahmen der Unterrichtsgegenstände "Naturwissenschaften in Technik und Betrieb", BOW und Deutsch an diesem Projekt des Naturhistorischen Museums teil.
Ziel des Projekts ist es, den Besuchern des Museums die Forschungstätigkeit der wissenschaftlichen MitarbeiterInnen näher zu bringen. Dazu wurden sechs Forschungsvorhaben des Museums von SchülerInnengruppen der Klasse dokumentiert und die Ergebnisse in Form von vier Audiodateien und zwei Videodateien dokumentiert.
Nach anfänglicher Skepsis arbeiteten sich die SchülerInnen in einen wahren "Projektrausch" und konnten am Ende der täglichen Arbeitszeit nur mit Mühe von ihren Arbeitsgeräten getrennt werden.
Unsere SchülerInnen erwarben so eine Menge für sie neuer technische und soziale Kompetenzen: So lernten sie, mit den schuleigenen Audio- bzw. Videoaufnahmegeräten umzugehen, die gemachten Aufnahmen mit entsprechenden Programmen zu bearbeiten und wie man in Kleingruppen Aufgaben arbeitsteilig erfüllt.
Auch die sprachliche und inhaltliche Vorbereitung der Interviews gehörte zu den Herausforderungen.
Darüber hinaus gewährleistete die Arbeit hinter den Kulissen des Museums einen Blick über den Tellerrand des alltäglichen Schulbetriebes hinaus.
Auch für die WissenschafterInnen war das Zusammentreffen mit SchülerInnen, die mit ihnen Interviews machten, eine spannende Premiere – beschäftigen sie sich doch sonst nach eigenen Aussagen eher mit "lebloser Materie". Die Ergebnisse, die nach fünf Tagen Aufnahme – und Schneidearbeit vorlagen, können sich im wahrsten Sinn des Wortes "sehen und hören lassen".

Karl Brendle, Erich Faissner, Karl Pleyl, Ernst Tiefenbacher, Astrid Winkelbauer-Harrauer


