Andere Schulen reden noch davon – an den Schulen des bfi Wien ist es bereits seit Jahren Wirklichkeit!! Die HAK/HAS als
Ganztagsschule
Die Schulen des bfi Wien führen ausgewählte erste Klassen und Jahrgänge der Handelsschule und Handelsakademie als Ganztagesschule.
An wen richtet sich dieses Angebot?
Einerseits ist die Ganztagsschule ein Angebot für Eltern, die ihre Kinder beim herausfordernden Übertritt von der Pflichtschule in eine weiterführende Schule unterstützen möchten und sie den ganzen Tag sinnvoll begleitet wissen wollen.
Und andererseits ist es ein Angebot für ausgewählte SchülerInnen, die möglichst viele ihrer schulischen Aufgaben direkt an der Schule (begleitet und unterstützt durch Lehrkräfte) erledigen, aber auch gezielt zusätzliche anregende und herausfordernde Bildungsangebote in Anspruch nehmen möchten.
Was sind die zentralen Säulen unserer Ganztagesschule?
Die Schultage (Mo – Fr) beginnen im Normalfall um 08:25 und enden um 16:40.
Zusätzlich zum "normalen" Unterricht beinhaltet die Schulwoche in den Ganztagsklassen:
- Lerntraining/Lernbegleitung
- Zusätzliche Unterrichtszeit für Bewegung und Sport
- Unterrichtszeit für Kunst-, Freizeit- & Kulturangebote
- Zusätzliche Förderkurse
- Vorbereitender Mathematikunterricht(nur HAK)
- Auswahl von speziellen zusätzlichen Bildungsangeboten
- Individuelle tägliche Freizeit (Mittagspause)
- "Role-Models": Einsatz von externen LerntrainerInnen
Was sind unsere bisherigen Erfahrungen?
Die Nachfrage nach Schulplätzen in der Ganztagsform ist groß. Die SchülerInnen fühlen sich wohl und auch die Lehrkräfte sind von diesem Modell überzeugt. Deutlich mehr SchülerInnen schaffen es, in die weiterführenden Klassen aufzusteigen.
Welcher finanzielle Aufwand ist damit verbunden?
Zusätzlich zum regulären Schulgeld in Höhe von € 350 pro Semester beträgt der Kostenbeitrag für die Ganztagsschule nur € 100 pro Semester (das Mittagessen ist hier nicht inkludiert).
Unterrichtsstunden, Lernstunden, Mittagspause, sowie die Zusatzangebote sind über den ganzen Schultag verteilt.
Gelingt es den SchülerInnen diese Zeit optimal zu nutzen, dann können die Schulaufgaben größtenteils in der Schule erledigt werden. Die Zeit außerhalb der Schule ist dann tatsächlich Freizeit.
Unterrichtszeit für Kunst-, Freizeit- & Kulturangebote
In den berufsbildenden höheren und mittleren Schulen ist im regulären Lehrplan wenig bis gar keine Zeit für musisch-kreative Betätigung vorgesehen. In unserer Ganztagsschule wird die Unterrichtszeit auch für Kunst & Kulturangebote genutzt. Das Programm reicht von kreativem Malen und Gestalten, Museen- und Ausstellungsbesuchen, Theaterworkshops, Nutzen von speziellen Kulturvermittlungs-programmen, Stadtspaziergängen mit kulturellen und/oder wirtschaftlichen Schwer-punkten, bis hin zu extern organisierten Workshops (zB Antirassismustraining durch ZARA, …)
Bei Bedarf werden zusätzliche Förderkurse angeboten, hauptsächlich in den Gegenständen Rechnungswesen, Fremdsprachen, Betriebswirtschaft.
Vorbereitender Mathematikunterricht (nur HAK)
Mathematikunterricht ist im Regellehrplan erst ab dem II. Jahrgang vorgesehen. Für viele SchülerInnen stellt Mathematik jedoch eine große Herausforderung dar. Ziel ist daher, bereits im ersten Jahrgang auf diese Anforderungen bestmöglich vorzubereiten.
Auswahl von speziellen zusätzlichen Bildungsangeboten
Eine weitere Besonderheit unserer Ganztagsschule besteht in der eingeschränkten Wahlmöglichkeit zwischen drei Gegenständen:
Unterrichtsbegleitendes Sprachtraining Deutsch: Für wen dieses Angebot gilt, wird durch einen Sprachstandstest am Beginn des Schuljahres festgestellt.
Die anderen SchülerInnen können zwischen den beiden Gegenständen "Interkulturelles Lernen" und "Individuelles Stärkentraining" wählen.
Individuelle tägliche Freizeit (Mittagspause)
Als individuelle tägliche Freizeit kann die einstündige Mittagspause genutzt werden. Die SchülerInnen können in einem der nahe gelegenen Gasthäuser günstig Mittag essen, sich im Schulforum aufhalten, das Schulbuffet nutzen oder auch einfach nur mit FreundInnen spazieren gehen und entspannen.
Role-Models: Einsatz von externen LerntrainerInnen in den Lernstunden
In den Lernstunden arbeiten unsere SchülerInnen eigenständig an ihren Hausaufgaben und Übungsbeispielen. FachlehrerInnen und LerntrainerInnen unterstützen sie dabei und fördern ihr eigenverantwortliches Arbeiten. Die Role-Models/externen LerntrainerInnen werden gezielt ausgewählt. Sie sind durchwegs junge StudentInnen, alle verfügen – so wie die meisten unserer SchülerInnen – über einen Migrationshintergrund, sie sprechen neben Deutsch zumindest eine weitere Sprache und verfügen über ausgeprägte didaktische und interkulturelle Kompetenzen
Sie übernehmen auch ganz bewusst die Funktion von „Role-Models“. Sie zeigen unseren SchülerInnen, dass es sich auszahlt und dass es möglich ist, mit intensivem Einsatz diese weiterführende Schule zu schaffen. Drei dieser LerntrainerInnen sind sogar ehemalige MaturantInnen unserer Schule, was die beabsichtigte Wirkung noch einmal verstärkt.



