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Gewaltprävention

Wege aus der Gewalt durch wirtschaftliche Unabhängigkeit

In unserem Projekt setzten wir uns mit den Formen der Gewalt auseinander und suchten nach Wegen aus der Gewalt.

In einem Kick-off Meeting mit unserer Auftraggeberin Frau MMag. Maria Rösslhumer wurden wir mit der Gewaltsituation in Österreich konfrontiert.

Zuerst erhielten wir einen Überblick über die Gesetzeslage und danach beschäftigten wir uns mit den Frauenhäusern. Am Beispiel von Erfahrungsberichten bekamen wir einen Einblick in die Gewaltproblematik.

In einem Workshop mit Sandra Messner beschäftigen wir uns genauer mit der Situation in den Frauenhäusern.

Das Hauptziel war es an dem EU-Projekt "Break the myths – we are equal" in Barcelona teilzunehmen. Als Vorbereitung erstellten wir eine Präsentation über die Gesetzeslage in Österreich und drehten ein Video indem wir vor allem auf die Problematik von Gewalt in Beziehungen eingingen.
Im Englischunterricht erarbeiteten wir den spezifischen Wortschatz, da die Kommunikation in Barcelona ausschließlich in Englisch stattfand.

In Barcelona nahmen wir  an Workshops zu den Themen Gewalt in Beziehungen, Umgang mit Gewalt in Schulen und  Gender Violence teil. In Zusammenarbeit mit den spanischen Schülern diskutierten wir über die Ursachen und Formen der Gewalt und entwickelten einen Maßnahmenkatalog zur Gewaltprävention.

Mit unserem Projekt "Wege aus der Gewalt durch wirtschaftliche Unabhängigkeit" wollen wir zeigen, dass es einen Ausweg gibt, aus häuslicher Gewalt, Gewalt an Schule oder Gewalt am Arbeitsplatz.

HYSENAJ Liridona, KAUR Raman, VELAGIC Azra, ZAJAC Sabrina,  ZARIC  Ivana
5BK

Bericht über die BARCELONA-Reise

Unsere Klasse die 5bK durfte vom 13.11 bis 20.11.2011 an dem EU-Projekt "Breaking the myths - We are equal" in Barcelona teilnehmen. Wie der Name "Zerstört die Mythen - Wir sind gleich" schon sagt handelte es sich bei diesem um die Vorurteile oder Klischees gegenüber Frauen aber auch Männer welche zerstört werden müssen.

Wir bereiteten uns bereits Wochen zuvor auf dieses Projekt vor, indem wir Informationen und Daten sammelten über die Gesetzeslage in Österreich, Statistiken und Zahlen Gewaltoper betreffend, den Frauennotruf, das Frauenhaus und vieles mehr.

Zusätzlich drehten wir unser eigenes Video um die Jugendlichen anzusprechen und zwar werden in diesem die Arten von Gewalt aufgezählt, Situationen in einer Beziehung dargestellt und das Fehlverhaltens der einzelnen Personen aufgezeigt.

Dann war es endlich soweit, am Sonntag den 13. November kamen wir um 12:55 in  Barcelona an. Vom Flughafen wurden wir von Laura Tarifa und Lorena Gonzàles abgeholt und nach knapp 2 Stunden Fahrt erreichten wir unsere Jugendherberge. In dieser angekommen teilten wir uns auf die Zimmer auf und nachdem wir uns ausgeruht hatten, machten wir uns auf den Weg, die Umgebung zu erkunden.

Am Montag 14.11. führte uns unsere Dolmetscherin Jenny Tudury zum Kulturcentrum "Francesca Bonnemaison" wo wir Montserrat Vilà trafen, die Leiterin des Projekts. Mit ihr besprachen wir dann unseren Wochenablauf und anschließend erhielten wir noch eine Führung durch das Kulturzentrum.

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Danach fuhren wir gemeinsam zur High-School JOAN BROSSA, wo wir Maria Torres und ihre Klasse kennenlernten. Dann startete auch schon unser erster Workshop zum Thema GENDER VIOLENCE. Dazu hielt Itaxso Tellado eine Präsentation und zeigte uns dazugehörige Videos, über welche wir dann in Gruppen diskutieren mussten.

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Nach Abschluss des Workshops erhielten wir von einigen Schülerinnen eine Führung durch die Schule und aßen dann zusammen Mittag in der Kantine.

Um 18:00 Uhr trafen wir uns mit Montserrat Vilà im Kulturcentrum zur Besichtigung der Bibliothek und anschließender Präsentation unserer vorgeleisteten Arbeit in Wien.

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Am Dienstag, 15.11., machten wir uns, um 10:00 Uhr auf den Weg zum Institut SANTA EULALIA in Terrassa.

Das Thema des Workshops war der Umgang mit häuslicher Gewalt in der Schule und zwar hörten wir uns eine Präsentation über ein bestehendes Projekt von der "University of Wisconsin" an.
Danach wurden wir aufgefordert, in kleinen Gruppen nach möglichen Lösungsvorschlägen zu suchen wie Lehrer und Schüler auf von häuslicher Gewalt betroffene Schüler reagieren sollten und wie man es schaffen könnte die Schüler von gewalttätigem Verhalten abzuhalten.
Nach der Gruppenarbeit, bei der wir uns Gedanken zum Thema "GEWALT IN DER SCHULE" gemacht hatten, teilten wir den übrigen Teilnehmern unsere Ideen mit und entwickelten im Plenum einen Ideenkatalog zur Gewaltprävention.

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Am Abend besichtigten wir dann die berühmte GAUDI-Kirche "SAGRADA FAMILIA" mit Montserrat Vilà.

Am Mittwoch fand unser dritter Workshop zum Thema GEWALT GEGEN FRAUEN in der High-School ESTEVE TERRADAS in Cornella statt. Wir lernten Ohiana Ramos Jauregiu und ihre Klasse kennen und präsentierten uns gegenseitig unsere selbstgedrehten Videos. Danach unterhielten wir uns in Gruppen darüber, wie eine richtige Beziehung unserer Meinung nach aussehen sollte und wann für uns Gewalt beginnt.

Nach der Gruppenarbeit diskutierten wir im Plenum über die Thematik GENDER VIOLENCE.
Zum Abschluss aßen wir noch in der Schule und zwar selbstgekochte Gerichte der spanischen Schüler, welche uns äußerst gut schmeckten.

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Um 17:00 Uhr trafen wir uns wieder im Kulturcentrum um den Ablauf für den am Freitag stattfindenden Workshop zu besprechen.

Am nächsten Tag nahmen wir am IV Europäischen Forum gegen GENDER VIOLENCE teil, bei welchem 5 Frauen Geschichten und ihre eigene Meinung zum Thema erzählten. Dafür bekamen wir Kopfhörer um die spanischen Beiträge durch die englische Übersetzung verfolgen zu können.

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Später machten wir noch einen Ausflug an die Küste mit unseren Professorinnen.

Am Freitag fand der Workshop "Breaking the myths – We are equal", welchen wir mit den spanischen Mädchen organisierten sollten. Es kamen rund 50 Jugendliche aus unterschiedlichen Schulen Barcelonas und wir beschäftigten uns mit dem Thema Gewalt (in Beziehungen) und unserer geleisteten Arbeit. Danach wurden Gruppen gebildet in welchen eigene Erlebnisse diskutiert wurden und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht wurde. Auch bei diesem Workshop bekamen wir Unterstützung durch Dolmetscher, die uns die spanische Leitung ins Englische übersetzten.

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Am Nachmittag machten wir noch einen Ausflug in den bezaubernden GAUDI Park.

Am Samstag trafen wir uns, das letze Mal im Kulturzentrum um die Resultate der Woche kurz zu protokollieren und anschließend gab es noch ein Abschiedsessen.

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Weiters fand am Abend im Kulturzentrum eine Abschlussvorstellung mit einer Tanzperformance statt.  Weißgekleidete Frauen legten rote Nelken an den Bühnenrand (Jede Nelke stand symbolisch für eine in einer Gewaltbeziehung getötete Frau) und drückten im Tanz ihre Betroffenheit und ihre Solidarität mit den misshandelten Frauen aus.

Barcelona Tanzperformance

 

Am Sonntag, dem Tag unserer Abreise war um 6:35 der Abflug, weshalb wir uns bereits um 2:00 auf den Weg zum Flughafen machten. Gegen 9:00 Uhr kamen wir dann in Wien an.

Diese Woche hat uns auf jeden Fall dabei geholfen unsere Persönlichkeit zu entwickeln und zwar wurde unsere Eigenständigkeit gesteigert und auch Selbstbewusstsein und Teamfähigkeit wurden gestärkt. Unsere Englischkenntnisse verbesserten sich ebenfalls, da Englisch die Arbeitssprache war.
Aber auch der Input an Informationen hat uns dabei geholfen eine neue eigene Meinung zu bilden, denn viele von uns haben ihre Ansichten nach den Workshops geändert. Wie z.B. die Festlegung einer Grenze ab wann für einen persönlich Gewalt beginnt.

Insgesamt war es eine äußerst interessante und lehrreiche Woche aus welcher wir viel  für die Zukunft profitieren können. Wir werden diese Zeit nie vergessen und hoffen unser neues Know-how dafür verwenden zu können andere SchülerInnen über Gewalt zu informieren und zu sensibilisieren da dies ein Thema ist welches leider eine immer größere Rolle in unserer Gesellschaft spielt